Verbandsliga 2023/24

Verbandsliga beim Liga-Orakel | Auf- und Abstiegsregelung

Ansetzungen

Runde 8

Runde 9

Einige Entscheidungen wurden in der Verbandsliga auf die zentrale Endrunde in Magdeburg vertagt. Nicht so sehr die nach dem Staffelsieger (Glückwunsch, Sangerhausen nun ganz offiziell!) und dem Zweitplatzierten (USV Halle ebenfalls mit souveränem Aufstieg). Offen war die Frage nach dem dritten Aufsteiger, die zugunsten von Rochade und damit einer ebenso Oberliga-erfahrenen Mannschaft geklärt wurde.

Offen war ferner die Frage nach dem einen Absteiger. Aufgrund der Samstag-Ergebnisse war klar, dass Köthen und Aufsteiger Roter Turm diesen in der Schlussrunde im direkten Duell würden ausspielen müssen. Hier setzte sich die Jugend gegen die etablierte Mannschaft durch. Für Köthen der Abstieg nach gefühlt einer Ewigkeit Liga-Zugehörigkeit. Wie schon zu einem früheren Zeitpunkt der Saison hier angemerkt: einen René David kann man nicht so ohne Weiteres erstzen.

Team Naumburg nach schwieriger Saison mit glücklichem Ausgang und Top-Scorer Peter Freitag ganz rechts 7,5/9 erspielte Gedeon Hartge (USV). 6/7 nebst kampflosen Thomas Höpfl (USV) und Siegfried Hoffmann (Rochade). Auf 7/9 können Sebastian Haubold (USC) und Peter Freitag (Naumburg) verweisen.

Von oben kommt bekanntlich diese Saison niemand, so dass die stärkste Verbandsliga seit einiger Zeit Geschichte ist. Aufsteiger aus den Landesligen sind Calbe, Aschersleben, 1. SC Anhalt und in letzter Sekunde Reideburg, da Hettstedt überraschenderweise nicht über ein 4:4 bei Schlusslicht Granschütz hinaus kam.

Schließlich muss man bei der Landesliga B noch lesen:
"Die Partie an Brett 1 wurde nach 11 Zügen wegen eines Handy-Fotos von H. Liebscher im Spielsaal durch R. Katz abgebrochen und von ihm 0:1 gewertet."
Das hat bestimmt allen Spaß gemacht, die an diesem Tag zum Schach Spielen aufgestanden sind. Und man kann sich dann auch ach so schön auf den Wortlaut geltender Regeln berufen. Wieviel mehr wäre dem Schach doch gedient, hätten wir einen Landesspielleiter, der sich auch dem Geist der Regeln verpflichtet fühlt. Statt jahrein, jahraus mit den Strohmannmeldungen in seinem Verein frühere Beschlüsse des Spielleiterausschusses zu konterkarieren.

Bericht Naumburg

Ansetzungen

Runde 1

Bericht Naumburg | Bericht Roter Turm | Bericht Merseburg

Runde 2

Bericht Naumburg | Bericht Roter Turm | Bericht Merseburg

Runde 3

Was durchaus hätte ein spannender Zweikampf unserer Oberliga-Absteiger werden können, wird für diese beiden Teams voraussichtlich auch eine seltsame und sportlich unbefriedigende Saison. Wie für quasi alle Oberligisten. Stattdessen konzentriert sich der "Aufstiegskampf" in die untere Ebene der neuen Oberliga wohl auf Platz 3, wo der USC eventuell rechtzeitig wach geworden, mindestens Rochade aber auch zu beachten ist. Die Anzahl von drei Aufsteigern ist eine Minimum-Angabe, die aber zugleich recht wahrscheinlich ist.
Die Frage, die mich durchaus interessieren würde: Ist denn vom Mittelbau der Verbandsliga jemand daran interessiert? Sportlich sicher wertvoller, aber u. U. mit Fahrten nach z. B. Hoyerswerda verbunden. Überhaupt wird man nach Saisonende Kassensturz machen müssen, um die Auswirkungen der übergestülpten Strukturreform bis hinab auf Kreisebene zu überblicken.

Fest ist die Anzahl der Absteiger: 1. Hier wird es wohl spannend bist zum Schluss bleiben. Aufsteiger Roter Turm ist zwar nominell erster Anwärter, hat aber mit der jungen Mannschaft in Runde 3 erstmals gezeigt, was möglich ist. Und ein Start gegen USV/Sangerhausen im Doppelpack ist zudem sehr undankbar.
Für Köthen wird es jedenfalls nicht einfach, sollte Rene David dauerhaft ausfallen.
Hervorheben wollte ich in Runde 2 Gräfenhainichen gegen Naumburg, weil man gegen jahrelange Top-Scorer der Saale-Städter punkten konnte. Die scheinen aber nicht in Form zu sein und alles in allem hat Naumburg wohl eher Glück, dass es nicht so einen chaotischen Abstiegskampf wie letzte Saison gibt.

Beim USV erweist sich Davron Niyazmetov aus dem Olympiasiegerland Usbekistan mit 3/3 als sehr wirkungsvoller Neuzugang. Ebenfalls 3/3 auf dem Konto haben Gedeon Hartge (auch USV), Stefan Ellemann (Sangerhausen) und Siegfried Hoffmann (Rochade).

Bericht Naumburg | Bericht Roter Turm | Bericht Merseburg

Runde 4

Bericht Naumburg | Bericht Roter Turm | Bericht Merseburg

Runde 5

Bericht Naumburg | Bericht Merseburg

Runde 6

Der Kampf um den dritten Aufstiegsplatz in die 2. Ebene Oberliga Ost wird zwischen den Magdeburger Teams von Rochade und USC entschieden. Beide noch mit schwerem Restprogramm, aber Vorteile für Rochade. Kurioserweise ließen beide Anwärter gegen einen weiteren Ortsrivalen – AEM III – jeweils Punkte liegen.
Da das AEM's bisher einzig Zählbares war, sind diese Magdeburger Letzter – trotz sehr starker Saison von Routinier und Ex-Oberligaspieler Jürgen Grahn (4,5/5!). Und obwohl es nur 1 Absteiger gibt, ist es hinten wieder gewohnt eng. Gerade mal 1 Mannschaftspunkt und 0,5 Brettpunkte trennen den derzeit 6. Merseburg vom 10. AEM III!
Roter Turm bewies mit dem Remis gegen Rochade einmal mehr, dass das "Gerücht" 'Starker Aufsteiger' unbedingt keines ist.

Gräfenhainichen wie immer zur Stelle, wenn es wichtig ist. Naumburg mit gebrauchter Saison, aber wohl zu stark um abzusteigen. Die ungewohnte Position kann dennoch Nerven kosten. M.E. machen Köthen und AEM III den Absteiger unter sich aus. Sicher ist das natürlich keineswegs.

Die Spitzenreiter Sangerhausen und USV haben ihre Stützen u.a. in Florian Heyder und Michael Hillmann (jeweils 4/5) sowie Gedeon Hartge (5/6) und Tom Höpfl (4/4). Während der in Runde 3 erwähnte Davron Niyazmetov beim USV nicht mehr zum Einsatz kam.
Bei Rochade erspielten Dominik Müller und Siegfried Hoffmann 4/5, beim USC ebenso Sergejs Klimakovs. Für Merseburg kommt Tobias Richter auf die gleiche Bilanz. Sorry an alle, die 4,5/6 aufweisen ;)

Bericht Naumburg

Runde 7

Bericht Naumburg

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