Oberliga Ost/A 11/12
Ansetzungen
6. + 7. Runde - 14./15.01.2012
Ausrichter: TuS Coswig 1920
TuS Coswig 1920 - SG GW Dresden 2:6
SC Hoyerswerda - USG Chemnitz 2,5:5,5
USG Chemnitz - TuS Coswig 1920 4:4
SG GW Dresden - SC Hoyerswerda 5:3
Ausrichter: SG Leipzig III
SG AE Magdeburg - SG Leipzig II 6,5:1,5
SV Rochade Magdeburg - SG Leipzig III 3:5
SG Leipzig II - SV Rochade Magdeburg 3,5:4,5
SG Leipzig III - SG AE Magdeburg 5:3
Ausrichter: SG 1871 Löberitz
VfB Schach Leipzig - Naumburger SV 5:3
SG 1871 Löberitz - SV Sangerhausen 6,5:1,5
Naumburger SV - SG 1871 Löberitz 0,5:7,5
SV Sangerhausen - VfB Schach Leipzig 3,5:4,5
Die Doppelrunde bescherte Löberitz an der Tabellenspitze einen Ausbau der Führung auf 3 Mannschaftspunkte, da die Verfolger in Leipzig und Coswig aufeinander trafen. Coswig als bisheriger Vize war ersatzgeschwächt, nahm nur 1 Punkt mit und rutschte auf Rang 3 ab. Die SGL III nutzte die Gunst der Stunde, um mit zwei Siegen vorbei zu ziehen. Weitere Gewinner der Doppelrunde sind GW Dresden und der VfB Leipzig (nach je zwei Siegen praktisch aller Sorgen ledig).
Der Abstiegskampf beginnt ab Platz 8. Hoyerswerda vermutet man dort bei 30,5 Brettpunkten unter Wert, aber immerhin geht es noch gegen die ersten Drei. Die richtig rote Zone liegt bei 9-11, während man Naumburg realistischerweise nur noch sehr geringe Chancen einräumen kann. Die 2. Ligen liefen zudem erneut schlecht (siehe weiter unten), so dass man eigentlich 9. werden möchte. Von den 4-Punktern zeigte Rochade zuletzt aufsteigende Form, spielt noch gegen den Tabellenletzten und konnte auch stabiler aufstellen (R. Seibicke fehlte zu Beginn dreimal). Rochade vs. Sangerhausen in Runde 8 ist ein "4-Punkte-Spiel".
| Spieler | Mannschaft | Punkte | Prozent | Brett |
|---|---|---|---|---|
| Matthey, Harald | SG 1871 Löberitz | 5/5 | 100 | 4-5 |
| Schütze, Norman | SG 1871 Löberitz | 4/4 | 100 | 7-8 |
| Schunk, Thomas | SG Leipzig III | 5,5/6 | 92 | 5-7 |
| Müller, Richard | TuS Coswig | 3,5/4 | 88 | 5-6 |
| Böttger, Lukas | TuS Coswig | 6/7 | 86 | 1-2 |
| Spreng, Simon | SG 1871 Löberitz | 6/7 | 86 | 5-7 |
| Klemm, Dietmar | SG Leipzig III | 5/6 | 83 | 6-8 |
| Zesch, Ludwig | SG Leipzig III | 4/5 | 80 | 1 |
In der 2. Liga Nord vertraute der USV diesmal altbewährten Kräften und erreichte immerhin ein 4:4 gegen Neukloster, was aber angesichts des Zehlendorfer Sieges dennoch als zu wenig erscheint. Die Chancen, noch mindestens 7. zu werden schätze ich in etwa so ein wie die eines Zwangsabstiegs von HSK II (Liga 1 pausierte). In Summe bleiben einige Prozentpunkte, aber vielleicht motivieren ja gerade die.
Nachtrag: Oberschöneweide hat Protest gegen die Spielverlegung um 1h wegen höherer Gewalt durch den Schiedsrichter angekündigt. Selbst wenn sich dort etwas tut (was ich nicht glaube), wird das m. E. den Abstiegskampf nicht entscheidend beeinflussen, da Norderstedt zu stark und Oberschöneweide zu schwach ist. A propos Oberschöneweise: Mit einem Tag Abstand sieht die Tabelle für den USV etwas freundlicher aus, wenn man die Ergebnisse aller Mannschaften gegen das Schlusslicht außen vor lässt. Nun können diese durchaus mal punkten, und der USV muss jetzt (gegen Pankow) unbedingt mit Siegen anfangen, um die 1:7-Hypothek gegen Rostock wett zu machen. Dabei ist Rotation ein homogenes Team, das sich sehr wohl in den wichtigen Kämpfen steigern kann. Es bleibt sehr schwer, aber bis Platz 5 sind alle noch nicht außen vor.
Schlechte Vorzeichen auch in Liga Ost. Aue erneut 3,5 und die SGL nach gutem Start zuletzt mit zwei Niederlagen. Interessanterweise bestimmt deren Schicksal sowohl den Auf- als auch den Abstiegskampf in unserer Oberliga. Prognosen sind gerade in Staffel Ost traditionell sehr, sehr schwer. Nürnberg wird es wohl erwischen (trotz 100%-Einstand des Ex-Wittenbergers Boldi, benannt nach dem gleichnamigen Läufer). Davor ist alles möglich, und wir werden lange zittern müssen.
In Staffel West schließlich bezwang Hofheim im Hessen-Derby das nunmehrige Schlusslicht Schöneck. Damit hat Hofheim zwar Luft, aber für Schöneck sieht es eher düster aus, da Porz und Wiesbaden (bezwang sogar Wijk-geschwächte Porzer) erst noch kommen.
Fazit: Momentan drei Zweitliga-Absteiger – das hieße für die Oberliga: Relegation der Zehntplatzierten.
Bericht Magdeburg | Bericht Naumburg | Bericht Coswig | Bericht SG Leipzig II | Bericht SG Leipzig III
8. Runde - 26.02.2012
VfB Schach Leipzig - TuS Coswig 1920
SG 1871 Löberitz - SC Hoyerswerda
SG AE Magdeburg - Naumburger SV
SV Rochade Magdeburg - SV Sangerhausen
SG GW Dresden - SG Leipzig II
USG Chemnitz - SG Leipzig III
9. Runde - 18.03.2012
TuS Coswig 1920 - SC Hoyerswerda
SG GW Dresden - USG Chemnitz
SG Leipzig II - SG 1871 Löberitz
SG Leipzig III - VfB Schach Leipzig
Naumburger SV - SV Rochade Magdeburg
SV Sangerhausen - SG AE Magdeburg
10. + 11. Runde - 14./15.04.2012
Ausrichter: SV Rochade Magdeburg
VfB Schach Leipzig - SG AE Magdeburg
SG 1871 Löberitz - SV Rochade Magdeburg
SV Rochade Magdeburg - VfB Schach Leipzig
SG AE Magdeburg - SG 1871 Löberitz
Ausrichter: SC Hoyerswerda
TuS Coswig 1920 - SG Leipzig II
SC Hoyerswerda - SG Leipzig III
SG Leipzig II - SC Hoyerswerda
SG Leipzig III - TuS Coswig 1920
Ausrichter: SV Sangerhausen
SG GW Dresden - Naumburger SV
USG Chemnitz - SV Sangerhausen
Naumburger SV - USG Chemnitz
SV Sangerhausen - SG GW Dresden
Was die Saison zu bieten hat...
... kann keiner genau sagen. Eine Vorschau muss in jedem Falle subjektiv sein. Eine objektive Vorschau kann weder polarisieren noch motivieren. Sie schlussfolgert den Auf- und die Absteiger anhand objektivierter Kriterien. Eine objektive Vorschau ist gar keine Vorschau. Sie stellt das Widerkäuen sortierter Listen dar. Aber keine Angst - die DWZ- und Elo-Durchschnitte tauchen auch in der folgenden Übersicht auf.
Abgesehen von den folgenden Ausführungen wagt lediglich
Naumburg den Blick in die Glaskugel.
Oberliga Ost/A
Widmen wir uns zunächst dem objektiven Ansatz, dem sogenannten Stammachter. Bei den ermittelten Durchschnitten ist zu
beachten, dass bei SGL II der elolose A. Boehnisch (DWZ 1984) an 8 berücksichtigt ist (was den DWZ-Schnitt um 21 Punkte senkt), bei Coswig statt der gemeldeten Nr. 8 (K. König) bewusst der an 9 postierte M. Pietsch für den Stammachter herangezogen wurde und bei Chemnitz der seit Jahren inaktive Prof. Dr. A. Roesch im Elo- (ohne ihn wäre er bei Einbeziehung der Nr. 9 gerade 23 Elo-Punkte niedriger) und DWZ-Schnitt enthalten ist. Bei GW Dresden verfügen (erst) 6 der 8 ersten Kräfte über eine Elo-Zahl.
Der Vereinsname ist mit der Aufstellung verlinkt, der DWZ-Schnitt mit der DWZ-Kartei
des Vereins. In Klammern ist die Veränderung zum Vorjahr festgehalten (wenn in OLO A aktiv). Sortiert ist nach DWZ-Schnitt.
| Nr. | Verein | ELO | DWZ |
|---|---|---|---|
| 1 | Chemnitz | 2305 (Ab) | 2260 (Ab) |
| 2 | AE Magdeburg | 2242 (+55) | 2202 (+85) |
| 3 | Hoyerswerda | 2242 (+36) | 2183 (+58) |
| 4 | Coswig | 2201 (+15) | 2159 (+36) |
| 5 | Leipzig III | 2223 (-16) | 2158 (-16) |
| 6 | GW Dresden | 2186 (Auf) | 2155 (Auf) |
| 7 | Löberitz | 2197 (-19) | 2142 (-16) |
| 8 | Leipzig II | 2229 (+25) | 2133 (-9) |
| 9 | Rochade Magdeburg | 2188 (-20) | 2117 (-29) |
| 10 | VfB Leipzig | 2164 (+26) | 2107 (+34) |
| 11 | Sangerhausen | 2154 (+15) | 2106 (+7) |
| 12 | Naumburg | 2040 (Auf) | 2022 (Auf) |
Rein objektiv könnte die Vorschau nun vorbei sein. Ist sie aber nicht. Wir kommen zu den auf Vermutungen, Befürchtungen, Hoffnungen und (verstecktem) Insiderwissen basierenden, subjektiven Gestochere im Nebel zwischen Aufstiegslust und Abstiegsfrust.
Chemnitz (2305/2260)
Bist du zu stark - sind sie zu schwach? Mit nahezu identischer Aufstellung geht die Fahrstuhlmannschaft Chemnitz in die
neue Saison. Natürlich ist der Wiederaufstieg das erklärte Ziel. Vor zwei Jahren wurden die Chemnitzer dieser Favoritenrolle
vollauf gerecht und agierten äußerst souverän. Zahlenmäßig wäre alle andere als der Platz an der Sonne eine Überraschung. Für die
Spannung wünscht sich der Beobachter allerdings den ein oder anderen Erfolg der Underdogs. Schließlich sind unerwartete Ergebnisse
das Salz in der Suppe. Da die Mannschaft in der Regel über ihre Leistungsträger verfügt, prognostiziere ich Platz 1-3.
AE Magdeburg (2242/2202)
Nach dem tollen zweiten Rang in der Saison 09/10 landeten die jungen Magdeburger im letzten Jahr auf Platz 5. Nach dem Motto
"Gehe einen Schritt zurück und dann zwei nach vorn" will man es durch die Verpflichtung von WGM T. Melamed und dem Rückkehrer
FM J. Degtiarev in obere Tabellenregionen schaffen. Zuzutrauen ist es der Truppe allemal. Gleich am ersten Spieltag gibt es das
Gipfeltreffen mit Chemnitz. Für den (durchaus in Frage kommenden)
Aufstieg kann das erste Spiel natürlich ein Wegbereiter sein. Mit dem Abstieg hat diese Mannschaft freilich nichts zu tun.
Tradtionell fällt ein Umstellen von gegen den Abstieg auf
für den Aufstieg nicht so leicht. Auf geht's. Meine Prognose: Platz 1-5.
Hoyerswerda (2242/2183)
Wie auch AEM hat sich Hoyerswerda ein neues Spitzenbrett geangelt. Die Verpflichtung des tschechischen IM M. Orzag lässt
aufhorchen. Sollte er regelmäßig zum Einsatz kommen - von den anderen Brettern sind wir dies aus den letzten Jahren gewohnt -
darf ein Medaillenplatz erwartet und auf mehr gehofft werden. Meiner Meinung nach verfügt Hoyerswerda im Gegensatz zu AEM
über die höhere Konstanz aber das geringere Potenzial (Jugend und so) - das schreit nach der Prognose Platz 2-4.
Coswig (2201/2159)
In Coswig ist einiges passiert - neben Neu-Mitglied FM J. Wigger, welcher sich mit dem 3. Platz beim hauseigenen
Moritzburg-Open gut einführte und fortan das Spitzenbrett
hüten wird, bekommt auch der eigene Nachwuchs in Gestalt von R. Müller (endlich) einen
Stammplatz. Verdienstvolle Oberliga-Urgesteine nehmen sich stattdessen zurück - eine gute Formel. Mit M. Pietsch ist ein
weiterer Trumpf an 9 gemeldet. Ich traue dem Team einiges zu.
Sollte es keinen Durchmarsch einer Mannschaft geben, könnten sich die Unabsteigbaren durchaus weit oben platzieren - der
Mannschaftsgeist muss in Coswig nicht beschworen werden - der gehört zum Inventar. Mir schwebt Platz 3-6 vor.
Leipzig III (2223/2158)
Ein Verein mit einer solchen dritten Mannschaft in der Oberliga ist schon was. Nach der per 1.4. amtlichen (auch
anhand der neuen Homepage sichtbaren) Fusion hat
man sich bei der Neusortierung von über 190 Mitgliedern bei den Mannschaften II und III an die angestammten Teams (Gohlis I und
Lok Mitte II) gehalten. Das hier besprochene Team kann getrost als Nachfolgemannschaft der Hoffi und Co. betrachtet werden.
Da ich nicht an die Wiederholung der Chaos-Saison glaube, erwarte ich eine starke Saison. Ich setzte meinen Joker und
tippe einen Medaillenplatz im Endklassement.
Dresden (2186/2155)
Als überzeugender Sachsenmeister sicherten sich die Schachfreunde vom Grün-Weiß Dresden eine Fahrkarte für die aktuelle
Oberligasaison. Jung, stark und motiviert ist immer eine besonders gefährliche Mischung (für die Gegner). Mit dem Abstieg sollte man
(trotz des neuen Klimas mit dünnerer Oberliga-Luft) nichts zu tun haben. Dazu sollte man in den ersten drei Runden (Rochade,
VfB und Löberitz) natürlich fleißig Punkte sammeln. An diesem Team sieht man die kleine Diskrepanz zwischen Elo- und
DWZ-Ranking besonders. Da GW Dresden einige starke Spieler (ohne Elo) beheimatet, rangieren sie nach Elo 3 Ränge tiefer.
Prognose: Platz 5-8.
Löberitz (2197/2142)
Puh Löberitz. Das ist schwer. So mittelfeldig waren wir noch nie. Selbstzweifel, Aufstellungsprobleme, Midlife-Crisis? Nö - aber
realistisch. Da Herr Schütze weiterhin tatkräftig den Nachwuchs (und Mannschaft II) unterstützt, müssen es altgediente Kräfte
richten. Der Auftakt gegen Coswig, Chemnitz und Dresden wird die Richtung vorgeben. Frido und Pauline haben kurzerhand die (Stamm-)Mannschaft
gewechselt. Es wird Zeit, Farbe zu bekennen! Trotz allem sind alle gespannt, wie neu-ML Holly seine Mannen nach vorne peitscht.
Ich tippe auf Platz 5-8. Absteigen wär blöd und nicht im Sinne des Erfinders.
Leipzig II (2229/2133)
Da nach DWZ sortiert wird, wird ein Mittelfeldplatz von SG Leipzig II erwartet. Der Lauf aus dem letzten Jahr, wo am Ende ein
überaus verdienter zweiter Platz zu Buche stand, wird sich aller Voraussicht nach nicht wiederholen. Ich könnte mir eher
vorstellen, dass nach den extremen Verläufen der letzten Saison bei SGL II und III Ruhe und Normalität einkehrt. Aber was ist schon
normal? Unter Einsatz der (zusätzlichen) Edel-Reservisten FM A. Peters und R. Schirmer sollte ein Platz zwischen 5 und 8 drin sein.
Rochade Magdeburg (2188/2117)
Nachdem FM Dr. Falk Hoffmeyer den Verein in Richtung MSA Zugzwang 82
verlassen hat, verliert Rochade einen wertvollen Spitzenspieler. Selbst wenn es FM Mike Stolz (wieder einmal) gelingen sollte, in
atemberaubendem Tempo (= viele Siege) durch die Liga zu pflügen, sichert dies nicht den Verbleib in der Liga. Die meisten Spieler haben
natürlich jede Menge Oberliga-Erfahrung, was dem Team zugute kommen sollte. Es wird nicht einfach! Mit Dresden, Hoyerswerda und
Coswig stehen hungrige Teams zu Saisonbeginn auf der Speisekarte. Ich tippe auf Rang 8-11, freue mich aber, wenn ich
eines Besseren belehrt werde.
VfB Leipzig (2164/2107)
Bei unserem Reisepartner steht dem Weggang von E. Simon der Zugang von Oberliga-Routinier W. Just (ehemals Lok Mitte) gegenüber. Der frühzeitige Sicherung des Klassenerhalts
ist das erklärte Ziel der Leipziger. Im letzten Jahr profitierte man vom kampflosen Rückzug der (in der B-Staffel) ebenfalls auf Platz 11 gelandeten
Schachfreunde aus Hungen Lich, gleichwohl man für das Relegationsspiel gewappnet war. Um die Wiederholung des Szenarios zu verhindern,
wäre es vonnutzen, (noch) eine vor ihnen gesetzte Mannschaft hinter sich zu lassen. Auch hier gehe ich von Platz 8-11 aus.
Sangerhausen (2154/2106)
Kleine interne Rochaden sollen die Punkteausbeute (gerade in den wichtigen Kämpfen) noch steigern. Für das vierte
Oberliga-Jahr braucht man erneut einen langen Atem, ein wenig Glück aber vor allem eine gute Chancenauswertung (man bekommt
immer welche). Die (Kanter-)Siege gegen Hoyerswerda und Coswig aus dem letzten Jahr sind noch gut in Erinnerung.
Sollte die sprichwörtliche Effizienz gepaart mit dem unbedingten Siegeswillen einmal abhanden kommen, wird es düster über dem
Mammut-Wald. Man kann nur hoffen, dass das Rudel im Zweifel auf der Höhe ist. Good luck! Platz 8-11 lautet die logische Prognose.
Naumburg (2040/2022)
Der Oberliga-Aufsteiger Sachsen-Anhalts hat traditionell Schwierigkeiten. Die Spielstärke wird einer harten Prüfung
unterzogen. Versuche, sich zu verstärken, sind eigenen Angaben zufolge
gescheitert. Gute Förderungsmöglichkeiten für Youngster Florian Wendling sind gegeben. Ein Aufbäumen gegen den Stempel
sicherer Absteiger ist lobenswert, aber vermutlich nicht von Erfolg gekrönt. Vermutlich. Für den Großteil der Mannschaft
ist die Oberliga kein Neuland - man weiß schon, wie man die Sache angehen muss. Viel Erfolg dabei! Ich prognostiziere Platz 11-12.
Fazit: Beim Aufstieg ist einiges möglich. Nicht vergessen werden darf, dass Leipzig II und III beim Klassenerhalt der I. kein Aufstiegsrecht besitzen. Sollten am Ende doch wieder die Chemnitzer durchmarschieren? Die Tatsache, dass nunmehr einige Teams über ähnliche (wenn auch nicht identische) Speerspitzen (Brett 1 und 2) verfügen, macht die Sache spannend. Auch AEM und HoyWoy haben Chancen, wenn immer alle an Bord sind. Beim Abstieg verlassen sich alle auf Naumburg. Der Klassenerhalt scheint zwar utopisch, aber man weiß ja nie, welcher Platz zu selbigem (ge)reicht. Ich vermute, dass es VfB und Rochade schwer haben werden. Sangerhausen ist immer für Überraschungen gut und schwer wegzudenken - Just do it!
Traditionell auch der Blick zum Nachbarn:
Oberliga Ost/B
| 1 | Oberursel | 2313 |
| 2 | Mörlenbach | 2287 |
| 3 | Gießen | 2276 |
| 4 | Offenbach | 2267 |
| 5 | Empor Erfurt | 2235 |
| 6 | Neuberg | 2221 |
| 7 | Jena | 2219 |
| 8 | Steinbach | 2213 |
| 9 | Frankfurt | 2202 |
| 10 | Kassel | 2197 |
| 11 | Medizin Erfurt | 2195 |
| 12 | Elstertal Langenberg | 2077 |
Nachdem Überflieger Wiesbaden im wahrsten Sinne des Wortes abgehoben ist, führt Oberursel die B-Staffel an. Nachdem Hungen Lich das Relegationsspiel gegen VfB Leipzig kampflos abgab, reihen sich die Aufsteiger aus Kassel und Elstertal Langenberg (man erinnere sich an die unbedingten Siegeswillen im Entscheidungsspiel der Thüringenliga) mehr oder weniger deutlich hinten ein. Viel Glück sei auch den sympathischen Thüringern vom SV Schott Jena gewünscht. Der Wechsel von der A- in die B-Staffel lässt anhand der (noch keinen Teamspirit enthaltenden) Zahlen einen Mittelfeldplatz erwarten.
Die 2. Bundesliga
Schön zu wissen, dass hinsichtlich der Abstiegsfrage in unseren beiden Oberligastaffeln der gesamte Spielbetrieb der 2. Bundesliga zu beachten ist. Das klingt übrigens genauso schlimm wie es ist. Die für unsere Oberligen relevanten Mannschaften sind hervorgehoben. Es sind Elo-Durchschnitte angegeben.
2. Bundesliga Nord
| 1 | Bremen II | 2435 |
| 2 | Neukloster | 2409 |
| 3 | Zehlendorf | 2405 |
| 4 | Rostock | 2394 |
| 5 | Hamburg II | 2387 |
| 6 | Lübeck | 2379 |
| 7 | Norderstedt | 2352 |
| 8 | Halle | 2351 |
| 9 | Pankow | 2277 |
| 10 | Oberschöneweide | 2253 |
Oberliga-Aufsteiger Halle hat es (etwas überraschend) in die Nordstaffel der 2. Bundesliga verschlagen. Da es seit Jahren wieder einmal eine Mannschaft Sachsen-Anhalts in die 2. Liga geschafft hat, drückt hier sicher das ganze Land der Frühaufsteher die Daumen für den Klassenerhalt. Im Stammachter tauchen nur 3 Oberliga-Aufsteiger auf. Wenn die Damen den Doppeleinsatz in Männer- und Frauenligen meistern und die zwei Spitzenbretter wirkliche sind, ist das Ende offen.
2. Bundesliga Ost
| 1 | Bayern München | 2457 |
| 2 | Erfurt | 2441 |
| 3 | Aue | 2437 |
| 4 | Bindlach | 2435 |
| 5 | Plauen | 2427 |
| 6 | Tarrasch München | 2358 |
| 7 | Forchheim | 2353 |
| 8 | Garching | 2334 |
| 9 | Leipzig | 2329 |
| 10 | Nürnberg | 2306 |
Traditionell die Staffel mit den meisten relevanten Teams. Bundesliga-Absteiger Bayern München klopft umgehend wieder an die Tür zum Oberhaus, wobei die nächsten vier Mannschaften in Schlagweite sind. Ab Setzlistenplatz 6 beginnt daher der Abstiegskampf. An der Stärke von Leipzig hat die Fusion (Lok + Gohlis) nichts geändert. Man ist kurz irritiert. Grund ist die Tatsache, dass die Weichen für diese erste Mannschaft bereits im letzten Jahr (als H. Machelett, R. Voigt und St. Rausch zur Mannschaft Lok Mitte I stießen) gelegt wurden und weitere starke Spieler in der II. und III. am Brett sitzen. Zugang P. Zebisch bringt neuen Wind in die Mannschaft. Erfahrungen im Abstiegskampf sind aller Ehren wert, aber ich befürchte, dass es die Mannschaft schwerer denn je hat.
2. Bundesliga West
| 1 | Köln-Porz | 2584 |
| 2 | Aachen | 2501 |
| 3 | Wiesbaden | 2489 |
| 4 | Bochum SV 02 | 2472 |
| 5 | Hofheim | 2453 |
| 6 | Godesberg | 2436 |
| 7 | SG Bochum 31 | 2433 |
| 8 | Kölner SF | 2345 |
| 9 | Schöneck | 2338 |
| 10 | Göttingen | 2322 |
Die überdeutliche Stärke der West-Staffel ist unbestritten. Neuling Wiesbaden strebt sicher den direkten Durchmarsch aus der Oberliga in die Bundesliga an. Die Teams aus Porz (die gegebenenfalls wieder verzichten) und Aachen sprechen aber ein gewichtiges Wörtchen mit. In dieser Liga ist zudem das Abschneiden von Hofheim und Schöneck für unsere Oberligen von Belang. Hofheim befindet sich meines Erachtens in sicherer Entfernung von Auf- und Abstiegsgefahr. Der deutliche Schnitt nach dem 7. Platz im Elo-Ranking (nach dem die Abstiegsränge beginnen) fällt ins Auge. Aber Zahlen sind eh nur Schall und Rauch. Na dann: Augen zu und durch!
2. Bundesliga Süd
| 1 | Griesheim | 2496 |
| 2 | Böblingen | 2449 |
| 3 | Schwegenheim | 2438 |
| 4 | Baden Baden II | 2434 |
| 5 | Buchen | 2422 |
| 6 | Viernheim | 2421 |
| 7 | Untergrombach | 2399 |
| 8 | Mainz | 2374 |
| 9 | Saarbrücken | 2368 |
| 10 | Bebenhausen | 2281 |
Beruhigend, dass die Griesheimer nach dem Abstieg aus Liga 1 als Favorit in die neue Saison gehen. Dass Griesheim der einzige (hessische) Vertreter in dieser Südstaffel ist, nehmen wir gern zur Kenntnis. Bei meinen Recherchen, die sich zeitweise wie ein "Wo liegt ...?" darstellten, wurde ich mit folgendem Kuriosum konfrontiert. Die Heimat des SC Vierheim liegt laut Wikipedia in Hessen, beim Schachbund ist der Verein jedoch dem Badischen Schachverband (genauer: Bezirk Mannheim) zugeordnet. Kann jemand aufklären?
Fazit
Da es nur insgesamt drei Teams (Halle, Leipzig und Schöneck) schwer haben werden, die Klasse zu halten, hat die alte Milchmädchenrechnung von zwei bis drei Absteigern auch in diesem Jahr Bestand. Ich vermute, dass sich einer (der drei genannten Mannschaften) halten wird und lege mich daher auf zwei Absteiger fest. Somit steigen die 11. und 12. der beiden Oberliga-Staffeln ab. Ach ja - wie immer alles ohne Gewähr. Und nun lasst uns endlich anfangen!
Brain
1. Runde - 02.10.2011
SG Leipzig II - SG Leipzig III 2,5:5,5 (25.09.2011)
Naumburger SV - SV Sangerhausen 2,5:5,5
TuS Coswig 1920 - SG 1871 Löberitz 1,5:6,5
SC Hoyerswerda - VfB Schach Leipzig 3,5:4,5
SG GW Dresden - SV Rochade Magdeburg 5,5:2,5
USG Chemnitz - SG AE Magdeburg 2,5:5,5
Runde 1 lief nicht gänzlich ohne Überraschungen ab. Chemnitz trat im vermeintlichen Spitzenspiel gegen AEM nur mit drei (eigentlich vier) Stammspielern an und verlor relativ deutlich (was angesichts der Umstände keine Überraschung ist). Über die Chemnitzer Ambitionen kann man zu diesem Zeitpunkt natürlich nur spekulieren. Die Terminierung des Starts auf das lange Wochenende wird einige mehr gestört haben als andere (Traditionstermin wie Turm-Open oder Sparkassen-Turnier in Hoyerswerda), ist aber möglicherweise nur ein Teil des Problems. Nach der Doppelrunde wissen wir mehr.
Schon eher überraschend, dass die verstärkten Coswiger so hoch verloren und dass Hoyerswerda beide Punkte gegen den VfB abgab. Die Leipziger hatten auch letztes Jahr mit dem Sieg gegen Löberitz einen ähnlich guten Start, mussten dann aber lange zittern. Mal sehen, ob es dieses Jahr entspannter läuft.
Den Erwartungen entsprechend siegten Dresden gegen Rochade und Sangerhausen in Naumburg, wobei die Gastgeber für ihr kurzfristig erkranktes Spitzenbrett keinen Ersatz fanden.
Naumburg, AEM und Chemnitz sind die Ausrichter für drei sehr spannende Doppelrunden in drei Wochen.
In den Zweitligen verloren Halle, Hofheim und Schöneck ihre Auftaktkämpfe in den Staffeln Nord und West. Die knappe Hallenser Niederlage gegen die Bremer Reserve (mit zwei ehemaligen Leipzigern) mag ärgerlich sein, erfolgte aber ebenso gegen eine Spitzenmannschaft wie die der Hofheimer gegen Wiesbaden (Evgeny Alekseev an 1!). Schon eher Sorgen macht das Schönecker 2:6 mit nur vier besetzten Brettern. Schuld waren eine Autopanne und die knappe Wartezeit in der 2. Liga (immerhin nicht mehr 0 Minuten), wie man auf der Kölner Seite nachlesen kann. Kurios dabei: Vor wenigen Monaten gewann Schöneck gegen den gleichen Gegner (damals waren die Kölner nur zu sechst) mit 8:0!
Aus der Oststaffel gibt es keine Niederlagen zu vermelden, da Aue und Plauen gewannen sowie Erfurt und Leipzig gegeneinander remisierten. Das sind natürlich alles hilfreiche Ergebnisse.
Bundesligaabsteiger Griesheim gewann schließlich in Staffel Süd und sollte normalerweise nicht in unserem Abstiegsfokus stehen.
Bericht Sangerhausen | Bericht Naumburg | Bericht AEM | Bericht Coswig | Bericht Löberitz | Bericht Hoyerswerda
2. + 3. Runde - 22./23.10.2011
Ausrichter: Naumburger SV
SG Leipzig II - Naumburger SV 4:4
SG Leipzig III - SV Sangerhausen 4:4
SV Sangerhausen - SG Leipzig II 4:4
Naumburger SV - SG Leipzig III 1:7
Ausrichter: SG AE Magdeburg
SG AE Magdeburg - TuS Coswig 1920 2,5:5,5
SV Rochade Magdeburg - SC Hoyerswerda 2:6
TuS Coswig 1920 - SV Rochade Magdeburg 5:3
SC Hoyerswerda - SG AE Magdeburg 3:5
Ausrichter: USG Chemnitz
VfB Schach Leipzig - SG GW Dresden 3:5
SG 1871 Löberitz - USG Chemnitz 6:2
SG GW Dresden - SG 1871 Löberitz 3:5
USG Chemnitz - VfB Schach Leipzig 3,5:4,5
Die Oberliga ist nach drei Runden an Überraschungen nicht arm. Am augenscheinigsten sind die 0 Punkte von Chemnitz. Der Zweitligaabsteiger konnte bisher Manuel Feige noch nicht einsetzen, verfügte aber ansonsten in der Doppelrunde über das Team, das zwei Jahre zuvor durch die Liga pflügte. In der nächsten Runde gibt es das direkte Duell mit dem anderen Null-Punkter Rochade.
Gewinner der Doppelrunde sind gut erholte Coswiger, die als Abtiegskandidaten gehandelten VfB Leipzig und Sangerhausen (jeweils guter 4-Punkte-Start) sowie Spitzenreiter Löberitz. Simon Spreng verfügt als einziger über 3/3.
Runde 4 hält weitere sehr interessante Begegnungen bereit – u. a. die Spitzenspiele Löberitz - SGL III und AEM - GW Dresden.
Ausnahmsweise hier ein Verweis auf Staffel B, weil es wirklich bemerkenswert ist und ein ehemaliges Staffel-A-Team betrifft: Schott Jena fuhr mit dem "letzten Aufgebot" nach Neuberg, um dann Mörlenbach (2 Großmeister) an den ersten fünf Brettern mit 5:0 zu schlagen! ELO-Schnitt an den ersten 5: 2348 vs. 2131. Auf acht Bretter berechnet dürfte der Unterschied noch größer sein. Hut ab!
In der 2. Bundesliga Nord holte der USV den ersten Mannschaftspunkt. Da das Auftaktprogramm schwer war und der Abstand zu Platz 4 nur 1 Punkt beträgt, ist die Ausgangslage in Ordnung.
In der 2.Liga West hat sich Schöneck noch nicht von der unglücklichen Erstrundenniederlage erholt und verlor erneut 2:6. Das wird nicht einfach. Hofheim dagegen mit einem Sieg gegen Aachen.
In der Oststaffel ist die Lage aus unserer Sicht momentan durchaus erfreulich: Drei bayrische Teams haben noch 0 Punkte und belegen die Abstiegsränge. Vor allem der Sieg der SG Leipzig gegen Tarrasch München ist hervorzuheben.
Im Süden schließlich können wir Spitzenreiter Griesheim (7,5 gegen ersatzgeschwächte Viernheimer!) wohl aus Oberliga-Sicht außen vor lassen.
Kommentierte Partien | Bericht Sangerhausen | Bericht AEM | Bericht Coswig | Bericht VfB Leipzig | Bericht Hoyerswerda | Bericht Naumburg | Bericht SGL (I) | Bericht SGL (II) | Bericht Löberitz
4. Runde - 20.11.2011
VfB Schach Leipzig - SG Leipzig II 2,5:5,5
SG 1871 Löberitz - SG Leipzig III 5:3
SG AE Magdeburg - SG GW Dresden 6,5:1,5
SV Rochade Magdeburg - USG Chemnitz 2,5:5,5
TuS Coswig 1920 - Naumburger SV 7,5:0,5
SC Hoyerswerda - SV Sangerhausen 5,5:2,5
Löberitz konnte das Spitzenspiel gegen Leipzigs Dritte zum 8:0-Start gewinnen. Nach einigen Wirren und 3:3-Zwischenstand wurden die zwei hart umkämpften, aber besseren Endspiele sicher nach Hause gebracht. Ambitionen meldeten auch AEM und Coswig mit hohen Siegen an. Vielleicht sind ja Brettpunkte am Ende noch für was gut?
Chemnitz' erster Sieg belässt Rochade weiterhin bei 0 Punkten. Im Derby gegen AEM wirds nicht leichter (man kann wohl davon ausgehen, dass diesmal gekämpft wird).
Schweres Terrain weiterhin für den USV im Norden. Die Berliner Teams liegen noch dahinter (diese Duelle gibts erst in Runde 6 und 9), aber Rang 7 ist jetzt ein Stück weit entfernt.
Im Osten läuft es geradezu traumhaft. Die SGL gewinnt das Sachsen-Derby gegen Aue, was eher beruhigend ist. Auch alle anderen auf Kurs.
Im Westen schließlich die ersten Punkte für Schöneck, das nach Mannschaftspunkten mit Hofheim gleichzieht, aber deren Niederlage war nur die gegen Porz.
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5. Runde - 11.12.2011
VfB Schach Leipzig - SG 1871 Löberitz 3:5
SG AE Magdeburg - SV Rochade Magdeburg 3:5
SG Leipzig II - USG Chemnitz 2,5:5,5
SG Leipzig III - SG GW Dresden 4,5:3,5
Naumburger SV - SC Hoyerswerda 1:7
SV Sangerhausen - TuS Coswig 1920 2,5:5,5
Eine Auswärtsrunde. Der Löberitzer Sieg zur Wahrung der Tabellenführung fiel glücklich aus. Coswig nun erster Verfolger. Nach der Auftaktniederlage gewannen die Sachsen viermal am Stück. SGL III nutzte in einem engen Match gegen Dresden als einzige Mannschaft den "Heimvorteil" – schade, dass es aufgrund des Spiellokalwechsels der SGL keine Sechsfachrunde im Sportforum gab.
Etwas überraschend nach dem bisherigen Saisonverlauf kam Rochade zu ersten Punkten gegen AEM. Um aus den Binsenweisheiten zu schöpfen: Derbys motivieren.
Chemnitz erstmals mit Manuel Feige scheint nun in der Spur zu sein und wird sich weiter von unten absetzen. Dahinter darf man einen sehr spannenden Abstiegskampf erwarten, zumal die Zweitligen diesmal richtig schlecht liefen.
Zu den Einzelstatistiken mit mindestens vier Einsätzen: Günther Jahnel (Hoyerswerda), Lukas Böttger (Coswig) und Simon Spreng (Löberitz) haben 4/5. Auf 4/4 können Thomas Schunk (SGL III) und Guido Rothe (AEM) verweisen. Bei Richard Müller (Coswig) stehen 3,5/4 zu Buche.
In der 2. Liga Nord der USV mit einer sehr bitteren 1:7-Niederlage. Man muss sich Sorgen um Brettpunkte und Moral machen. Das vermeintlich leichtere Restprogramm bleibt und Zehlendorf noch einigermaßen in Sicht. Man darf auch noch HSK II im Auge behalten, da HSK I in der Bundesliga durchaus kritisch steht. Aber darauf sollte man sich lieber nicht verlassen, da einige vermeintliche Außenseiter in der Tabelle noch davor und in Reichweite sind. Micha Becker (3,5/4) weiter in guter Form.
Rückschläge auch in der 2. Liga Ost. Alle relevanten Teams (Erfurt möchte man nicht als abstiegsgefährdet bezeichnen) haben verloren. Noch haben wir hier Luft, aber es kann noch sehr eng werden.
In der 2. Liga West verlor Hofheim gegen die Kölner Schachfreunde, was nicht unbedingt zu erwarten war. Das Restprogramm bietet zwar noch viele Optionen, aber es könnte entspannter sein. Schöneck auch weiter mit 2 Punkten.
Wie immer sind die Zweitligen insgesamt sehr spannend und nicht leicht auszurechnen. Derzeit würde ich aber nicht davon ausgehen, dass Platz 10 in der Oberliga sicher ist.
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