5. Spieltag: Naumburger SV II - SG 1871 Löberitz II 3,5:4,5

Alte Schule Meine Reise zum Landesligaspiel gegen Naumburg startete in Zörbig, wo mich Mikly netterweise erwartete (eigentlich umgekehrt, aber nicht so wichtig :] ). Am Maritim-Hotel in Halle stiegen dann Pati, Nico und Sebi dazu. Wegen eines Schrankes im Kofferraum (Zitat Reyk: "Da ist ja ein Schrank im Kofferraum!" Zitat Ende), was wohl keine Ausnahme ist, waren wir gezwungen unser zahlreiches Hab und Gut mit auf den Schoß zu nehmen. Mit heiterer Countrymusik aus den Südstaaten ging es dann ab zu den Mertens, nach Naumburg. Einer falschen Abzweigung zu verdanken, hatten wir das Vergnügen einen Bauern zu beobachten, der das weite Burgendland auf alte, traditionelle Weise mit einem Pferd durchquerte. Sicherlich ein netter, umweltfreundlicher Mann.

Annika
Patricia
Konstantin
Pauli und Josi im Team
Nico
Mikly

Nach der Ankunft in Naumburg, der Verteilung der Betten und einer kurzen Vorbereitung waren wir dann auch schon wieder auf dem (kurzen) Weg zum "Kulturprogramm", Bowling, mit Pauline, Josi, Sarah und Dennis. Zusammen mit Reyk, der uns schon erwartete, und Annika, die kurze Zeit später dazukam, begannen zwei ausgiebige Stunden des Kugel-Werfens und Kegel-Fallens.
Sebi Den anschließenden Weg zum "Taj aka éTouch' Mahal" bestritten ich, Reyk, Nico und Sebi zu Fuß, was in vielerlei Hinsicht viel interessanter als die Autofahrt war. Besonders Reyks phänomenale Abkürzung durch die Innenhöfe Naumburgs war es wert. Dort angekommen, begann Reyk seine Logikrätsel uns beizubringen. Das Rätsel um die braun-/blauäugigen Ureinwohner wird wohl immer ein interessantes Diskussionsthema bleiben.
Das nach langer Zeit eingetroffene Essen war besonders lecker, meiner Meinung nach, aber auch besonders indisch scharf. Nicht jedermanns Sache, aber auf jeden Fall Nicos ;)
Stille Post Extrem rundete den schönen Abend schließlich ab.

Runde Wahl
Touch Mahal
Bowling blue
Stille Post extrem
Nico
Zerreffekt

Am nächsten Morgen, nach anfänglichen Koordinationsproblemen, fand sich unsere Mannschaft schließlich am Euroville, im "Dicken Wilhelm" zusammen und das Spiel Naumburg-Löberitz begann.
Überraschend kassierte Nico bereits nach einer Stunde den ersten Sieg für uns ein. Er konnte eine seht gute Stellung in der Skandinavischen Verteidigung erreichen, da war es nicht mehr weit bis zum Taktikschlag, der nicht lange auf sich warten ließ. Nico hätte mindestens eine leichte Figur gewonnen, wenn nicht sogar noch einen Turm, doch sein Gegner entschied sich die Partie sofort aufzugeben.

Pauline vs. Bernd Pauline ließ sich auf ein Remis ein, nachdem die schwarze Dame ihren eigenen Damenflügel ziemlich geschwächt hatte und keine vorhersehbaren Gewinnchancen vorhanden waren.
Patricia bekam einen Sizilianer auf das Brett. Im Mittelspiel war sie ziemlich eingeengt und hatte auch Probleme mit der Entwicklung ihres unglücklich platzierten Randspringers. Der Gegner wusste aber auch nicht recht weiter und so einigten sie sich auf Remis.

Konstantin vs. Frank Mein Gegner hat im Damengambit etwas unglücklich experimentiert und so bekam ich eine ziemlich gute Stellung für Weiß. Den taktischen Gewinn habe ich leider übersehen und musste in ein remises Endspiel abwickeln.
Annika musste sich gegen 1.c4 durchsetzen. Ein kleiner Entwicklungsfehler war dabei, doch ungefährlich. Bald begann sie einen starken Angriff auf dem Königsflügel, dem ihr Gegner wenig entgegenzusetzen hatte. Um dem drohenden Matt zu entgehen, sah er sich gezwungen die Stellung aufzugeben. Schon 3,5 Punkte für uns!

Naumburg II vs. Löberitz II Sebastian bekam währenddessen zunehmend eine immer bessere Stellung mit gedecktem Freibauern. Fast verzweifelt bot der Gegner Remis an. Sebastian lehnte natürlich ab. Die Euphorie hat aber die Vernunft besiegt und deshalb hat Sebi zu schnell gespielt und den Sieg leider in den Sand gesetzt.
Mikly hat sich im Holländer an einen falschen Plan, die a-Linie zu behalten, festgekrallt und diesen unter allen Umständen durchsetzen wollen. Dabei übersah er die gefährlichen Drohungen im Zentrum, was ihm dann leider auch zum Verhängnis wurde.
Nach getaner Arbeit Reyk kämpfte als letzter um den Mannschaftssieg. In einem komplizierten Turmendspiel gelang es ihm eine Qualität zu gewinnen. Der Sieg war zwar noch fern, doch sein Gegner entschied die Partie schon vorzeitig aufzugeben. Damit stand es 4,5 zu 3,5 und somit noch ein, hart erkämpfter, Sieg für Löberitz!

Leider ohne Annika und Pauline, die uns früh verlassen mussten, konnten wir unseren Sieg am Dom in einem sehr leckerem Restaurant (den Namen weiß ich leider nicht mehr :D ) feiern. Hochmotiviert sind wir für das nächste Punktspiel gegen Piesteritz bereit.

Konstantin

  Naumburger SV II SG 1871 Löberitz II 3,5:4,5
1 Rößler, Bernd Mertens, Pauline ½
2 Mikolajewski, Armin Pallas, Sebastian 1-0
3 Baerthel, Klaus Schäfer, Reyk 0-1
4 Packroff, Hermann Klyszcz, Michael 1-0
5 Reichelt, Holger Niegsch, Nicolas 0-1
6 Wendling, Jens Lehmann, Patricia ½
7 Mächler, Frank Bolshakov, Konstantin ½
8 Mehner, Vinzenz Priese, Annika 0-1

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