Stationen eines Brain

Diese Seite ist quasi eine Schachreise durch Deutschland. Im Folgenden berichte ich von meinen Beteiligungen an Turnieren und Meisterschaften der letzten Jahre. Manche von ihnen sind zum festen Bestandteil meines Turnierkalenders geworden. Hier und da wird auch mal in die Geschichten-Kiste gegriffen, oder versucht, meinen damaligen Eindruck von diesem und jenem darzustellen. Wenn ich dies mal mit einigem Abstand betrachte, stelle ich fest, daß ich schon ganz schön rumgekommen bin!

1995

Binz (November)

Auf der schönen Insel Rügen durfte ich das erste Mal auf national höchster Ebene aktiv werden. Die dort ausgetragene DLM m/w war sozusagen mein "first contact" mit den Größen des Sports. Die Mädels (ich glaube, Elli, Cl. Eckardt, Gundula und Pinky, bin mir aber nicht 100%ig sicher) holten in jedem Fall den Titel, während die Jungs in der Aufstellung H.Pröhl F.König, G.Andre, R.Schubert, M.Schuster und Witzbold St.Kersten einen hinteren Mittelfeldplatz erreichten. Ich war durch die Ergebnisse der LEM Jugend in die Mannschaft gekommen und sah mich mit dem Holger Pröhl in einer Mannschaft! Das war schon was Tolles! Damals hatte ich wohl noch keinen blassen Schimmer, daß das Jahre später (auch wenn Holly und ich für dann für die DLM zu alt sind) immer noch (oder besser wieder) so sein würde. Gleichzeitig fand die DEM der Männer statt. Das war natürlich auch ein Hingucker. C. Lutz, Kl. Bischoff, R. Slobodjan, M. Wahls … die ganzen Großmeister mal live zu erleben, war schon eine feine Sache! Daneben fanden auch noch 2 Open statt. Das stärkere von beiden gewann Jesse Kraai, der mal beim USC Magdeburg angemeldet war. Er kam aber - so glaube ich - nicht zum Einsatz in der BL. Ein gewisser Reyk Schäfer sowie Andreas Bilawer waren ebenfalls beim Open dabei. Jedoch war man damals (noch) nicht so richtig miteinander bekannt, so daß weder Berichte noch Fotos auf der Wono-Seite veröffentlicht wurden.g* Denn erstens waren weder Reyk noch ich damals beim SV WoNo und zweitens waren die Wono-Seiten noch Zukunftsmusik.

1996

Mühlhausen (April)

Weil man sich natürlich schachlich verbessern will, fährt man zu Turnieren. Deshalb hatte ich mir (zusammen mit einem Vereinskameraden vom SSC Annaburg, meinem damaligem Verein) Mühlhausen in Thüringen ausgeguckt. Ein Götz-Preuße-Turnier. Wer den Artikel von Di Napoli gelesen hat, weiß, warum ich das hier extra erwähne. Ich war mit großen Erwartungen zu diesem Turnier gefahren, ich wollte mich an stärkeren Gegnern messen, denn die Ausschreibung (bis 2350 offen) sah dafür recht vielversprechend aus. Doch als ich vor Ort die Teilnehmerliste sah, mußte ich feststellen, dass ich mit DWZ 1791 an Platz 2 gesetzt war. Vor mir stand nur noch ein gewisser Raul Jordan. Mit ihm habe ich in den nächsten Jahren (DEM Pinneberg, DEM Schopfheim, diverse DLM) jede Menge Lustiges erlebt. Wir hatten wirklich immer viel Spaß! Raul wurde in den Folgejahren mehrfach Thüringer Jugendmeister und vertrat so die Farben Thüringens bei den Deutschen. Jetzt hat er sich in Jena der Biologie (in besondere Weise dem Studium der Ameisen!) gewidmet und hat sich vom Schach weitestgehend zurückgezogen. Schade, wie ich finde. Das Turnier in Mühlhausen gewann er mit 6/7 und der besseren Wertung. Ich wurde Zweiter. Wir gaben beide (außer der Punkteteilung gegeneinander) nur noch ein Remis ab, er hat das wohl aber irgendwie cleverer gemacht. g*

Labrun (Mai)

Meine erste Teilnahme am Landopen des SV Jenapharm Jena in Labrun (einem kleinen Dorf direkt neben meinem Zuhause Prettin) sollte nicht die letzte bleiben. Bis 2002 nahm ich (seit 2000 heißt das Turnier Georg-Schönfelder-Open, zum Gedenken an Georg Schönfelder, der sich in der Region lange Jahre um das Schach bemüht hat) insgesamt sechsmal teil. Neben einem dritten Platz 2000 sprang 2002 sogar der 1.Platz heraus.(die Tagesberichte sind noch auf unserer Seite zu finden) Das Turnier wird immer vom souveränen Bernd Mißbach durchgeführt, der beim SV Jenapharm Jena aktiv ist. (lange Jahre Oberliga Ost) Das Turnier ist für mich auch deshalb zum Dauerbrenner geworden, weil man zu jeder Runde einfach nur 15 Minuten mit dem Fahrrad braucht und noch dazu "Hotel Mama" frequentieren kann, das ist natürlich ideal!

Schöneck (Juli/November)

Dieser Ort im schönen Sachsen wurde in diesem Jahr gleich zweimal besucht. Zunächst verschlug es uns (d.h. G.David, Pinky, Normi, mich und noch einige andere) zur Vorbereitung der DEM zur IDJEM - Internationale Deutsche Jugendeinzelmeisterschaft. Dort spielte ich unter anderem gegen die jetzt in der Bundesliga für Turm Emsdetten spielenden Niederländer Merijn Van Delft und Lucien Van Beek. Immerhin sprang ein halber Punkt dabei heraus. Doch ansonsten knüpften wir eifrig Kontakte mit Holger Pröhl, der zur selben Zeit in Schöneck bei einem IM-Turnier tätig war. Die für eine Norm notwendigen +3 waren glücklich aber schnell zusammen, jedoch verhielt sich Holly dann gewohnt solide, so daß ihm eine 0 in der letzten Runde die Norm zunichte machte. Ich denke, wenn er die Norm da gemacht hätte, dann … wäre er jetzt schon IM! Bei der DLM m/w im November war Holly auch wieder dabei. Die Aufstellung lautete H.Pröhl, D.Dexter, M.Schuster, R.Schubert, N.Schütze (hey, Debüt!) und E.Strumpf. Wie immer war ein hinterer Mittelfeldplatz unterm Strich zu konstatieren. Beachtenswert die 7/7 von Raul Jordan (siehe oben) für Thüringen. Unsere Mädels wurden 2. oder 3., das weiß ich nicht mehr so genau, Die Aufstellung war m. E. dieselbe wie im Vorjahr, natürlich ohne Gewähr.

Pinneberg (Juli)

Da war es nun soweit. Meine erste Deutsche Einzelmeisterschaft. In einer Kaserne in Pinneberg (nahe Hamburg) waren ALLE Altersklassen + Betreuer + Eltern untergebracht. Alexander Naumann und Holger Pröhl (beide Betreuer) waren ebenso mit von der Partie wie René David (U20 Vorrunde), Normi (U15), Gundula David (U15w) meine Wenigkeit (U17) und natürlich noch die Vertreter der jüngeren Altersklassen, die ich aber nicht mehr ganz genau weiß. In der U17 konnte man schon auf den einen oder anderen heute bekannten Namen treffen, so z. B. Jan Gustafsson oder Matthias Duppel, jetzt beide IM. Tja, und was ist aus mir geworden, g*? Meine 3/9 reichten nur für Platz 21 von 24 Teilnehmern. Mangelnde Erfahrung und fehlende Cleverness reichten einfach nicht für mehr.

Apolda (August)

Eines der Open in Thüringen. Im Jahr 2002 feierte es bereits seine 11. Auflage. Zum ersten Mal (insgesamt habe ich durchgehend bis 2001 sechsmal teilgenommen) war ich 1996 dabei. Viele Spieler aus Sachsen-Anhalt zieht es jedes Jahr dorthin, so sind aus Naumburg, Magdeburg oder Halle regelmäßig kleine "Delegationen" anzutreffen. Mit Partien gegen Internationale Meister scheint es dort ganz gut zu klappen, Normi konnte 2000 gegen Lobshanidze (Partie ist im Partieindex zu finden) gewinnen, während ich bei meinen Teilnahmen insgesamt 3 halbe Punkte gegen die IMs sammeln konnte (2x Casper, 1x Troyke). Zu erwähnen sind noch die berühmt-berüchtigten Bridgerunden, gegen die ein Stefan T(audte) meist nichts einzuwenden hat. Und wie das mit der Kartenliebhaberei so ist … da kann es schon mal sein, daß man sich am Schachbrett schnell friedlich trennt, um sich dann bei einem kühlen Bier den geistig wirklich anspruchsvollen Dingen zu widmen.

Kassel (Dezember)

Zum von Helmut und Dagmar Schumacher (ein eingespieltes Team, das schon seit vielen Jahren Turniere in Nordhessen durchführt (www.cds-promotion.de), z. B. Bad Zwesten, Baunatal, Kassel und dieses Jahr zum zweiten Mal nach 2001 die DEM Jugend in Willingen ausrichtet) organisierten U25-Open machten sich Normi und ich Ende Dezember 1996 auf. In diesem Jahr fand außerdem die DVM U20w in Kassel statt, an der auch der USV Halle mit einer Mannschaft teilnahm. Ich weiß bloß absolut nicht mehr, welchen Platz sie belegt haben, ich glaube, sie sind Zweiter geworden? Seit diesem Jahr ist bei mir die Zeit vom 26.12.-31.12. fest für Schach eingeplant. Nur 2001 machte ich da mal eine Ausnahme, dort war ich in Strausberg nur "Schachtourist". Von 1996 bis 2002 hießen die Orte Kassel, Magdeburg, Erfurt (1998 und 1999), Düsseldorf, Strausberg und Böblingen, an denen ich die Tage vom 26.12. bis zum .30.12.(und manchmal auch Silvester!) verbrachte. Wie man sieht, war bis jetzt stets für Abwechslung gesorgt, es wird natürlich von Mal zu Mal schwerer, ein Weihnachtsturnier zu finden, bei dem ich noch nicht war. g*

1997

Schwarzburg (Juli)

Im Sommer 1997 fand im thüringischen Schwarzburg einerseits die Offene Deutsche Meisterschaft U17w (Pinky hat sich die Teilnahme natürlich nicht nehmen lassen) und das 2. Abrafaxe-Open statt. Im Mädchenturnier nahmen außerdem eine gewisse Katrin Schmuck sowie die Hauer-Sisters (bekanntes Geschwisterpaar aus Leipzig) teil. Pinky erreichte das Podium, welcher Platz es genau war, sollte eine kurze Rückfrage mit unserem 7. Brett (oder Pinky selbst!) klären, schließlich muß ja nicht immer nur ich mein Gedächtnis anstrengen, gelle!? Im Open konnte ich meine erste ELO-Halbzahl (ca. 2160) erspielen. Mit Andreas Breier, Daniel Fuhrmann, Thomas Pähtz jun., Raul Jordan und Marcos Kiesekamp waren 5 Elo-Gegner am Start. Ich mußte mich also nur bemühen, in den 9 Runden wenigstens 4 von ihnen zugelost zu bekommen. Nach 7 Runden hatte ich 2,5/5 gegen die oben genannten geholt und die Halbzahl war perfekt. Ich bekam vom absolut coolen Schiri Carsten Schmidt sogar einen Ausdruck auf dem alles vermerkt war. Richtig offiziell sozusagen. Kultig war auch die Unterkunft dort. Ich war zusammen mit Thomas Liebold (Thüringen) bei einer Familie untergebracht. Da war immer gemeinsames Frühstück mit der beherbergenden Familie angesagt. ("Noch etwas Tee?") Aus dem ODEM U17w-Turnier waren dort auch noch Mädels untergebracht. Neben uns waren also auch noch Mary Ann Cordes (den Namen fand ich einfach cool, deswegen habe ich ihn mir sicherlich auch gemerkt) und Annette Klein ("Der Roland ...") beim Frühstück dabei. Dialektische und phonetische Unterschiede konnten dabei sofort erkannt werden.

Schopfheim (Juli)

Meine zweite Deutsche Einzelmeisterschaft. In diesem Jahr wurde sie dezentral ausgerichtet. Die U17m sollte im südwestlichen Zipfel Deutschlands, in Schopfheim, stattfinden. Die Anfahrt mit dem Zug (ich glaube, es waren 10 Stunden!?) gestaltete sich dementsprechend langwierig und führte sogar über Basel. Dummerweise war für mich kein Betreuer vorgesehen. Das ist halt der Nachteil bei einer dezentralen Organisation. Kleine Landesverbände können dann eben nicht zu jeder Meisterschaft einen Betreuer schicken, obschon sie dies irgendwie versuchen sollten. Ich meine OK, ich war 17, konnte mich schon alleine anziehen und auf Toilette gehen, aber so ein schachlicher Betreuer wäre schon nicht schlecht gewesen. Es wurde dann folgendes "ausgehandelt". Bernd Vökler aus Thüringen sollte mich (neben den Thüringern Ferenc Langheinrich und Raul Jordan) mitbetreuen. Gut, einverstanden. Es ist schon vorteilhaft, wenn man sich mit jemandem die Partien anschauen und sich ordentlich vorbereiten kann. Die DEM war ganz gut besetzt, hier nur einige Namen: R.Buhmann (der hatte damals DWZ 2050, heute >2500, unglaublich), D.Breder (jetzt IM und Bundesliga 1. Brett), O. Wegener, St. Bromberger ("Brommel" damals schon mit ELO >2300), M. Duppel (jetzt auch IM), M. Zumsande … In der ersten Runde konnte ich Alexander Markgraf, (war schon in der BL für Magdeburg aktiv) die Nr. 3 der Setzliste in einem 7-Stunden-Match niederringen und in Runde zwei gelang mir ein Remis gegen den späteren Deutschen Meister Dennis Breder. In Runde 3 wartete dann Ferenc Langheinrich auf mich. Ich wußte natürlich nicht, daß Bernd in der Nacht angekommen war und - ehe er auch für mich da war - Ferenc gegen mich vorbereitet hatte. Mmh. Naja, es lag wohl nicht nur an der Eröffnung, er war dann doch eine Nummer zu groß für mich. Im Folgenden war ich dank der Wertung (bei den Deutschen zählt immer der DWZ/ELO-Schnitt der Gegner als 1. Wertung) und einem Score von 50% immer gut dabei. Ein ordentlicher Platz schien sich anzukündigen. Nachdem in Runde 8 mit einem Remis gegen Brommel die zweite ELO-Halbzahl innerhalb von 4 Wochen perfekt war, saß ich in Runde 9 Roland Voigt gegenüber. Leider verlor ich diese Partie und rutschte noch auf Platz 15 ab, ein Remis hätte wohl Platz 10 bedeutet. Trotz allem ein ordentliches Turnier. Raul und ich waren zusammen mit den beiden Teilnehmern aus dem Saarland bei einer Familie im Nachbarort untergebracht. Beim Essen eines Bratens (hab den Namen vergessen) wurden Raul und ich ("Was, ihr kennt das nicht?") etwas komisch angeschaut. Aber das war ja anzunehmen. Vom Hausherren stammt auch das - wie ich finde - lustige Zitat "Es gibt badische und unsymbadische" - natürlich muß man das hören, wenn ein Einheimischer das sagt. Wir vier übten mit dem Rad dann jeden Tag, als wir immer zur Runde fuhren, den Belgischen Kreisel, denn schließlich war auch Tour-de-France-Zeit. Alles in allem schöne 10 Tage.

Templin (November)

Die DLM stand wieder mal an. Normi und ich waren nominiert. Normalerweise hätten wir an Brett 3 und 4 gespielt (schließlich waren wir noch B-Jugendliche), aber irgendwie war die Zusagemotivation einiger Nachwuchsspieler ziemlich mau, so daß ich an 1 und Normi an 2 die Klötzchen schoben. Holly war das erste Mal als Betreuer dabei, leider war er zu alt, um selbst aktiv zu werden. Aber die Teilnahme ließ er sich natürlich nicht nehmen. Zugucken ist ja bekanntlich meistens sowieso lustiger. Gegen Bayern kreuzte ich dann das erste Mal mit dem "Tribunal" Ludewig (jetzt Schwabach) die Klingen. Leider nicht so erfolgreich wie anno 2002 in Böblingen. Kuriosum am Rande: Angeblich (ich weiß es nicht 100%ig) sollte der Coach alias Oliver Duchrow eingeladen werden (wahrscheinlich für Brett 1 oder 2), jedoch ging die Einladung an SASCHA Duchrow, den Bruder vom Coach, der jedoch "nur" an Brett 6 aktiv wurde. Gerüchte rankten sich um eine Verwechslung. Mit im Team waren noch Christian "Wagi" Wagner, der eines der besseren Resultate unseres Teams erspielte. Ebenfalls an Bord: Stephan Reinsch, der Holly immer fragte, ob er denn Remis bieten dürfe, meistens aber die Antwort: "Kannst du machen, die lehnen aber eh' ab" bekam, Sascha Duchrow und Erik Strumpf.

Magdeburg (Dezember)

Das erste und einzige Mal nahm ich mit dem 1. SC Anhalt an einer DVM teil. Über die Jugendbundesliga hatten wir uns qualifiziert. Jedoch war dies nur möglich, weil der USV Halle einen Spieler zweimal aufgestellt hatte, der aber nicht spielte (also -+), in irgendeinem späteren Spiel aber wieder agierte. Das war wohl nicht zulässig. Zumindest in der Jugendbundesliga. Ja, ich glaube so war das. Wir spielten mit R. Schubert, M. Schuster, St. Boese, M. Nowakowski, St. Skupin und St. Gruß - glaube ich zumindest. Oder war Gundula noch dabei? Kann sein. Gegen AE Magdeburg durfte ich gegen Bolle ran. Ob er damals schon NSP war? Oder ist man das zeitlebens? Mit Schwarz konnte ich den jetzigen Wahl-Weimarer besiegen. An BCB war auch noch nicht so richtig zu denken, verdaute der Coach wohl gerade die Teilnahme seines Bruders! bei der DLM. Ossi coachte uns jedenfalls auf einen hinteren Mittelfeldplatz. Alexander Naumann führte die Mannen vom USC Magdeburg an, die als Ausrichterteam einen Freiplatz bekommen hatten. Das war natürlich eine feine Sache. Holly hat dieses Team betreut und Bummi, wenn ich es richtig in Erinnerung habe, die Organisation für die DVM übernommen.

1998

Regensburg (Januar)

In den Süden Deutschlands trieb es Anfang des Jahres 1998 eine Delegation Sachsen-Anhaltiner/innen. Neben einem gewissen Alexander Naumann waren (damals) junge Kämpferherzen aus unseren Breiten unterwegs … Normi, (der Bekanntschaft mit FM Bodo Schmidt machte, der unseren Panzerschütze nach dem jetzigen Stand der Dinge (man traf sich noch einmal bei einem anderen Turnier, wo wiederum der FM die Nase vorn hatte) mehrere Getränke sowie einen Apfelstrudel ausgab. Feine Geste! Aber so sind Schachspieler halt!) Pinky, und auch meiner-einer versuchten auf der großen Bühne des Schachs (Riesenbesetzung, Teilnehmerzahlen >200) Fuß zu fassen. Einiges Kuriose gab es von diesem Turnier zu berichten: Zunächst muß einmal bemerkt werden, daß Turnierfavorit Alexander Nenashev (jetzt besser als Graf bekannt) in der ersten Runde stolperte (und sogar fiel!), danach aber mit strengen 6/6 das Feld von hinten aufrollte, und noch geteilter Turniersieger wurde. Seine Erstrundenpartie war natürlich in "Schach" abgedruckt - Opium für das (gemeine) Volk. Mein Turnier verlief rein farbtechnisch relativ eintönig. Was das heißt? Wenn ich immer Schwarz gehabt hätte, dann hätte ich 7/7 gehabt. In all meinen Partien ging Schwarz als Sieger vom Brett; dummerweise hatte ich auch ab und zu mal Weiß - Hmm. Typisches Fahrstuhlturnier: Mit Weiß brav die 0 abgeholt und mit Schwarz immer gekämpft, bis der volle Punkt in Sack und Tüten war. Am Ende waren es damit 4/7, ein Sieg gegen einen gleichstarken Gegner war dann ein versöhnlicher Abschluß, ehe es wieder Richtung Norden ging.

Leutersdorf (Februar)

Nachdem die LEM Jugend über die Bühne gegangen war, machte ich (was für ein Schach-Drang!?) auf ins sächsische Leutersdorf. Ein wahrhaft abgelegenes Örtchen irgendwo im Niemandsland. Ich hatte mir ein Zimmer in einer Pension sichern können, unweit vom Spiellokal entfernt. Dort waren mit Holger Fiedler und Paul Hoffmann auch zwei sächsische Talente untergebracht. (Der sächsische Nachwuchs nutzt dieses Turnier schon seit Jahren als Kaderturnier.) Mittlerweile dürfte sich spielstärketechnisch einiges geändert haben … tja, die Zeit holt einen eben ein! "Paule" spielt jetzt beim Dresdner SC und hat dort sicherlich hervorragende Bedingungen. Holgers Namen habe ich letztens bei der Nato-Meisterschaft gelesen (ja, auch junge Talente kommen mal ins Bundeswehralter!). Mit den Schwarzsiegen ging es bei diesem Turnier sogleich weiter. Glücklicherweise konnte ich gegen U. Skorna aus Cottbus im Laufe des Turniers auch mal mit Weiß gewinnen, so daß ich mit 5/8 in Runde 9 gegen den GM Wolfgang Uhlmann spielen durfte. Natürlich mit Weiß! Jeder weiß, was das bedeutet. Ich bekam eine Lehrstunde in Französisch. Trotzdem war es für mich eine schöne Erfahrung, mit so einem bekannten Spieler die Klingen kreuzen zu dürfen. Mit ordentlichen 5/9 verbinde ich also ganz gute Erinnerungen an dieses Turnier.

Weimar (August)

In die jetzige Heimat von Reyk verschlug es uns im Sommer 98. Wieder einmal hatte sich das jetzige Leipziger Duo auf die Suche nach guten Partien und jede Menge Schachstorys gemacht. Mit Erfolg! Zunächst durfte Normi (weil irgendwie spät oder ohne DWZ angemeldet; achso, ich hatte vergessen zu erwähnen, daß es ein Götz-Preuße-Turnier war) pausieren. Erste Runde spielfrei - Toll, oder? Das fand Normi natürlich nicht. Das erste, was mir von diesem Turnier in Erinnerung geblieben ist: Heiko Machelett betrachtet vor der 1. Runde die Startrangliste und kommentiert sie mit "Ach Gott, ist das schwach besetzt". Dies war einer jener Momente, als Normi und ich sich wie ein altes Ehepaar ansahen, und beide wussten, daß sie dasselbe denken. Ein Grinsen war uns mindestens ins Gesicht geschrieben. Ferenc Langheinrich spielte ein Riesenturnier. Erst in der letzten Runde verlor er in Führung liegend gegen … Heiko Machelett, der damit das Turnier gewann. Daraufhin fanden wir sein Statement vom ersten Tag noch dreister. Ferenc hatte unter anderem GM Peter Enders besiegt, der vermutete, daß sich die Altmeister GM Uhlmann und GM Hecht über seine Partie unterhielten und Ferenc das wohl gehört hätte. Wie es wirklich war, weiß ich nicht, jedenfalls beendete GM Peter Enders nach der Niederlage das Turnier sofort. Ich hatte übrigens wie schon in Leutersdorf mit GM Uhlmann das Vergnügen, wieder mit Weiß. Ich mußte mir danach anhören, daß die meisten Spieler versuchen, gegen ihn mit dem Abtauschfranzosen versuchen, auf Remis zu spielen, er damit aber die meisten Partien gewinnt. Ich spielte nur exd5, weil ich hoffte, hier mein Theoriedefizit minimieren zu können. War wohl der falsche Plan. In Runde 7 dann NATÜRLICH das Duell gegen Normi. Leider würdigten diverse an unserem Brett vorbeilaufende Zuschauer die Partie nicht zur Genüge. Ein aufmerksamer INFORMATOR-Leser hätte die zu unserer Partie passende Memory-Karte bei sorgfältigem Suchen sicher gefunden.

1999

Willingen (Juli)

Ein herrliches Turnier fand im Sommer des Jahres 1999 in Willingen/Upland statt. Aus dem schönen Hessenlande, was seitdem bei Jugendmeisterschaften ganz hoch im Trend steht, (DEM Jugend 2001 und 2003, DLM Bad Homburg) kann ich jede Menge Interessantes berichten. Hier hatte ich zum Beispiel den "First Contact" mit Helmut Schumacher, einer, der sich in den letzten Jahren wahrlich für das Schach auf Hessen- aber auch auf deutscher Ebene sehr engagiert hat. Auch die Turniere in Bad Zwesten (da waren Holly und Alex mal), Baunatal oder Kassel sind fest in Händen des Teams um Helmut.
OK, jetzt zu Willingen. Wir, das waren Weuni, der Coach und ich, hatten es uns in einer Pension gemütlich gemacht. Glücklicherweise trafen wir beim Turnier auch noch Di Napoli, der auch den Weg dorthin gefunden hatte. Somit war die Grundlage für Lachkrämpfe also gelegt. An einem Tag verabredeten sich der Coach und Di Napoli gegen 10.00 Uhr zum Wandern. Als die Runde um 14.00 Uhr begann, war von den beiden nichts zu sehen. Gegen 14.30 Uhr kamen sie dann mit dem Taxi! zum Spiellokal. Herrlich - man hatte sich wohl verlaufen! Eine andere Szene beim gemeinsamen Abendessen: Coach: "Ach, morgen spiele ich mal Sizilianisch." Nach den ersten 3 Halbzügen 1.e4 c5 und 2.Sf3 betrachtet der Coach das Brett und meint: "Und was macht man jetzt?" Di Napoli lag am Boden. Vor Lachen.
Das Turnier war wirklich toll besetzt. Wann spielt man schon mal mit Vladimir Epishin (der auf dem Parkett mit seinen quietschenden Schuhen während der Runde immer einen halben Marathon hinlegte) und Victor Kortschnoi zusammen in einem Turnier? Dazu noch mehrere GMs und IMs. Der Riesen-Preisfond hatte wohl gelockt. Weuni verlor erst durch einen kleinen Aussetzer gegen Epishin, nachdem er hervorragend gespielt hatte. Coach holte sich gegen GM Tischbierek in Runde 1 eine Lehrstunde ab, konnte sich später aber noch über eine Halbzahl freuen. Di Napoli und ich durften gegen GM Lau spielen. Nachdem er mich nach 5 Stunden (ähnlich bei Dieter, der hat die Partie auf den Zeitzer Seiten kommentiert) niedergekämpft hatte, bemerkte der GM: "Naja, gibt ja so viele Partien von mir - hast dich bestimmt vorbereitet oder?" Hatte ich aber gar nicht. Nach durchwachsenen 2,5/5 gewann ich die letzten 4 Partien und landete als 10. sogar vor 2 GMs und konnte einen Ratingpreis mein eigen nennen. Weuni gewann einen Jugendpreis. Die Rückfahrt gestaltete sich derart, daß wir zunächst in Kassel noch ins Kino gingen (so gegen Mitternacht), und gegen 4.00 oder 4.30 Uhr frühmorgens beim Coach eintrudelten. Die Begrüßung durch Robert war natürlich obligatorisch.

Neumünster (August)

Sommerzeit = DLM-Zeit! Wenn es sich die einen in der Sonne gut gehen lassen, treibt es andere zum Schachspielen - das muß man sich mal vorstellen!
Wieder mal war es soweit. Diesmal zog es die Landesverbände ins in Schleswig-Holstein liegende Neumünster. Mit von der Partie natürlich auch wieder Betreuer Holly sowie Pinky & Brain. Bei den Mädels waren neben Gundula David auch noch Bettina Wieland und Franziska Tausch dabei. Bei den Jungs gab - so glaube ich - Igor sein Debüt "auf zwei" (wie Willi sagen würde). Robby Robman und Junior machten 2-4 AEM perfekt (leider nur 7/21), komplettiert wurde die Mannschaft durch "Uschi" Andreas Berndorff und Marcus Grieger, der mit 4,5/6 und einem kampflosen Punkt der Topscorer des Teams wurde und den von mir angebrachten (und von Di Napoli/Hubert Reimann stammenden) Spruch "Es gibt schon noch Spieler" sofort zum Kult erklärte.
Die Mädchen belegten einen hervorragenden 3. Rang, wobei Gundula mit 6/7 riesig auftrumpfte. Mit 0,5/3 startete ich am Spitzenbrett verhalten, konnte mich dann aber doch merklich steigern. Einem Sieg gegen Thorben Rakow und zwei Remisen gegen Superfuffzger und Martin Zumsande konnte ich in der letzten Runde mit einem Sieg noch auf den 50%-Zug aufspringen und die Meisterschaft als Erfolg verbuchen.

Erfurt (Dezember)

Während es den Großteil von der mit dem "ich-muß-vom 26.12.-30.12. ein -Schachturnier- spielen"-infizierten Virus nach Bad Neustadt zog (u. a. Normi, Reyk, Wanze, Coach, Weuni …[Anm. Riker: , Flash, Jule, Ambrosi ...]) versuchte ich in Erfurt beim Weihnachtsturnier mein Glück. Mit 4/8 (dieses Turnier wird traditionell 8-rundig gespielt, für die meisten etwas ungewohnt) gelang mir das auch ganz gut. Mit Norbert Krug, Thomas Hänsel und noch 2 FMs konnte ich mich über gute Gegnerschaft nicht beklagen. Am letzten Tag wurde ich dann von der aus Süden (Bad Neustadt) nach Thüringen vorstoßenden Truppe in Erfurt aufgegabelt und die Reise ging los! Wohin? Nach Karlsbad oder besser Karlovy Vary in Tschechien. Dieses hatten wir uns als Ort ausgeguckt, wo wir das Jahr 2000 begrüßen wollten. Gruppenfoto Karlovy Vary Schnell eine Unterkunft im tief verschneiten Karlsbad gesucht und dann wurde sich preisgünstig der Magen voll geschlagen. Neben Schneeballschlachten und winterlichen Spaziergängen wurden als übliche Souvenirs natürlich Oblaten eingepackt. Zu Hause wurde dann mit schnalzender Zunge Schoko- , Vanille- und was weiß ich noch für Sorten genüsslich aufgegessen.

Wird fortgesetzt.

2000

Dresden (Juli)

Ins sächsische Dresden zog es mich zusammen mit einer Truppe von Aufbau-Elbe Magdeburg im Sommer des Jahres 2000. Hier stellten wir u. a. fest, dass auch ein Wolfgang Uhlmann gern Straßenbahn fährt ;-) Jens "Nudel" Windelband hatte uns eine Übernachtungsmöglichkeit bei seiner Tante in Dresden besorgt, so dass Anne "Goldie" Goldammer, Robert "Robby" Schlichthaar, Erik "Junior" Strumpf, Igor "Ivo" Neyman, Jens und ich zunächst unterkunftstechnisch versorgt waren.
In Dresden wurde (wird?) mit einem besonderen Auslosungssystem gearbeitet. In den ersten beiden Runden spielte das erste Drittel unter sich (wohl zum Normenerwerb gedacht), während die restlichen 2/3 des Feldes sozusagen "gesondert" agierten. Ab Runde 3 wurde dann "normal" ausgelost. Ach übrigens: die Infos, Ergebnisse etc. findet man noch auf der Seite vom Dresdner Schachfestival. Jens gelang gleich in der ersten Runde ein toller Erfolg: er schlug IM Suren Petrosian. Dieser Sieg wurde jedoch seiner Meinung nach dadurch "herabgewürdigt", dass selbiges auch Robby einige Runden später gelang. Jens:"Och man, da gewinnt man mal gegen einen IM, und dann ...quot;.
Meinereiner gewann die ersten beiden Runden und verlor dann brav gegen IM Alexander Naumann, während Ivo gegen Altmeister GM Uhlmann ein Remis erreichte! Mit 3/3 (gegen einen Riesenschnitt!) nahm Robby in Runde 4 an Tisch 4 gegenüber von GM Saltaev Platz. Und? - spielte Remis! Wer Robby kennt, der weiß, dass sein Statement (nachdem sein Gegner bekannt war) am Abend vorher "Mmh, jetzt habe ich 3/3 ... (Coach-Pause)… wenn ich morgen gewinne, habe ich 4/4" durchaus ernst gemeint war. Und wir Ungläubigen haben gelacht! Er spielte wirklich ein Wahnsinnsturnier! An dieser Stelle sei der allgemeine Tagesablauf nach einer Runde erwähnt:
Nachdem wir uns zu Fuß zu unserer Unterkunft aufgemacht hatten und unsere Bäuche gefüllt waren, zogen sich die meisten zum EWTA (ich glaub' so heißt das) zurück, während ich mir immer das Fahrrad von Jens' Tante schnappte und zum Hotel fuhr, wo die "gediegeneren" Herrschaften residierten und die Auslosung aushing. Mit Zettel und Stift bewaffnet war meine Tour de Dresden somit zwar streckenmäßig sehr eintönig, doch lieferte sie eine willkommene Abwechslung zum Schach-Alltag. Ich glaube, einmal war Jens sogar mit mir unterwegs ... und wir stellten fest, dass drei Trikots für zwei Leute mehr als genug sind. ;-) Das Turnier barg aber noch einige andere Tücken: Junior machte (bei ihm lief es gar nicht) leider erst in einer der späteren Runden die Bekanntschaft eines ganzen Punktes. Am nächsten Tag wurde er aber in der Auslosung in seinem Punktzahlbereich sein Brett suchend nicht fündig. Was war passiert? Er hatte einfach vergessen, sein Ergebnis (seinen SIEG!) am Vortag einzutragen. Die Organisatoren hatten dies auch nicht erraten können, und da sein Gegner auch nicht so "freundlich" war, seine 0 zu notieren, wurde Erik eben mit einem Punkt weniger ausgelost und hatte zweifellos einen schwächeren Gegner zugelost bekommen, als ihm punktzahlmäßig zugestanden hätte - ja, c'est la vie! Robby zog weiter sein Superturnier durch, während wir anderen wohl nicht so recht zufrieden sein konnten. Der altbekannte Fahrstuhl schlug einfach zu oft zu! Jens gefiel es in Dresden offenbar so gut, dass er es sogleich als seinen Studienort auserkor. Ob ihm das damals wirklich schon vorschwebte?

Düsseldorf (Dezember)

Einen sehr guten Eindruck von diesem "Schachturnier mit Hindernissen" liefert der Bericht von Nudel auf den hiesigen Seiten. Im tiefsten Winter (und entsprechendem Wetter) fährt man (natürlich mit Sommerreifen ausgestattet!) nach Düsseldorf, um viel, aber wirklich viiiel Spaß zu haben! Die Crew, die dorthin gefahren ist, lässt sich wirklich kaum beschreiben. Illustre Gestalten en masse! Diesen Trip hat wahrscheinlich jeder von uns noch im Gedächtnis. Durch im Voraus durchaus einkalkulierbare Unwägbarkeiten kamen wir viel zu spät (doch endlich!) in Düsseldorf an. Auf dem Weg dorthin wurde klar, dass wir zunächst die Eröffnung, dann das Andrücken der Uhren und schließlich auch das "Stundenlimit" nicht mehr miterleben durften. Jedenfalls nicht am Brett. Das hieß für einige von uns (inklusive mir), ungewollt pausieren, da mein Gegner selbst mit zwei gegen eine halbe Stunde nicht gewillt war, die Partie noch zu spielen. So ein kampfloser Punkt bringt ja auch so viel! Kein Kommentar. Nudel und Wance ging es genauso, Ambi machte sich keinen Stress und ließ ebenfalls Runde 1 "rutschen". Normi & Co(ach) z. B. zockten mit dem viertel der Bedenkzeit ihrer Gegner selbige z. T. noch ab. Für mich war mit dem kampflosen Verlust (komischer Terminus) das Turnier irgendwie schon gelaufen. Natürlich will man sich dann nach vorn kämpfen - aber bei 7 Runden. Symptomatisch ist dann auch, dass dieser Plan meistens sowieso nicht klappt. Schachlich konnte man das Ganze wohl unter Ulk verbuchen, aber aus Fehlern lernt man ja bekanntlich. Nudel war der einzige Lichtblick des Turniers. Durch die kampflose Null in Runde 1 keineswegs eingeschüchtert, legte er Dominostein an Dominostein, Sieg an Sieg. Mit hervorragenden 5/6 (eigentlich also 5/5) spulte es ihn in Runde 7 nach ganz vorne und plötzlich ging es richtig um was. Leider war die Liebe zur Symmetrie 0111110 größer als die Gier nach Geld, Ruhm etc. Schade! Ansonsten gab noch drei Vereinspaarungen zu bestaunen - bei so vielen Teilnehmern von uns aber keine Überraschung! Dass es neben dem Brett (wie oftmals!) sowieso viel lustiger zuging, dem werden wohl viele zustimmen. Hervorzuheben ist dabei natürlich die Tatsache, dass Wance plötzlich den Coach heiraten wollte, ("... für mich allein ...") in einer ordentlichen Zeremonie mit jeder Menge Zeugen wurde dies dann auch in die Tat umgesetzt. Doch kaum hatte Coach den Ring (der notdürftig aus der Verpackung einer Sektflasche gebastelt wurde) am Finger, da streuten sich die Gerüchte ... Mittels der Fotos möge sich der geneigte Leser sein eigenes Bild verschaffen. Als das Turnier dann bereits Geschichte war, feierten wir am Rhein-Ufer in Köln in das neue Jahr hinein. Ich glaube ehrlich, die Stadt atmete erleichtert auf, als Scoobis Sommerreifen wieder den Rückweg antraten ...

2001

Schneeberg (März)

2002

Baunatal (August)
Fürth (September)
Bad Harzburg (November)
Böblingen (Dezember)

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Zeittafel